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Heute bieten wir fast alle Kräuter das ganze Jahr in einer guten Qualität frisch im Handel an. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, wo man Kräuter konservieren möchte sei es, weil man für ein Gericht nur einen Teil der gekauften Kräuter benötigt oder weil der gut sortierte Supermarkt dann doch weiter entfernt ist.
Kräuter einfrieren Das Aroma, die Inhaltsstoffe und die Farbe bleiben beim Einfrieren gut erhalten. Das Einfrieren stellt eine sinnvolle Alternative zum Konservieren von frischen Kräutern dar. Frische Kräuter kaufen und selbst einfrieren ist einfach und oft billiger, als gefrorene Kräuter direkt zu kaufen. Die Kräuter sollten möglichst frisch sein. Zuerst waschen und trocken tupfen oder auf Küchenpapier zum Trocknen auslegen. Je nach Einsatz kann man sie zerpflücken, zerhacken, schneiden oder im Mixer pürieren. Verpackt werden sie in Gefrierbeutel oder Plastikbecher. Auch kann man sie in Eiswürfelbehälter füllen und erhält so kleine Portionen. Die gefrorenen Kräuter muss man zum Kochen nicht auftauen, sondern sie werden einfach dem Gericht hinzugefügt.
Kräuter trocknen Das Trocknen von Kräutern ist eine traditionelle und einfache Methode der Konservierung. Das Problem liegt jedoch darin, dass viel an Aroma eingebüßt wird und beim Würzen entsprechend größere Mengen verwendet werden müssen. Zum Selbertrocknen empfehlen wir Basilikum, Beifuß, Bohnenkraut und Dill.
Mit der Mikrowelle kann man schnell und gut die Kräuter trocknen. Kräuter auf Küchenpapier legen, mit Papier abdecken, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Je nach Stärke und Feuchtigkeitsgehalt dauert das Trocknen 1 bis 4 Minuten. Damit sie gleichmäßig trocknen, müssen sie etwa alle 30 Sekunden kontrolliert und gegebenenfalls umgedreht werden. Danach die Kräuter gut auskühlen lassen.
Alternativ kann man die Kräuter auch im Backofen trocknen (niedrigste Stufe und Klappe einen Spalt offen lassen, indem sie einen Küchenlöffel einklemmen).
An der Luft trocknen Um eine Schimmelbildung zu verhindern, die Kräuter nicht waschen. Nach der Ernte die Triebe und Blätter bündeln und an einem trockenen und warmen Platz aufhängen. Blätter und Blütenköpfe können zum Trocknen auch in einer Lage auf einen mit Mull, einem Netz oder mit Küchenkrepp belegten Rost gelegt werden. Bis zum vollständigen Trocknen an einem dunklen, warmen, gut belüfteten Platz lagern. Nach dem Trocknen die Blätter abzupfen und in dunkle Glas- oder Keramikbehälter füllen, da unter Lichteinwirkung das Aroma schnell verloren geht. Die getrockneten Blättchen werden mit der Hand vom Stiel abgestreift. Große Blätter kann man noch zusätzlich zerkleinern.
Um das Aroma von getrockneten Kräutern wieder zu aktivieren muss man sie einfach nur in Brühe, Wasser oder Wein geben. Alternativ kann man sie auch mit Wasser besprühen und kurz in die Mikrowelle legen.
Kräuter einlegen Kräuter kann man mit Öl, Essig oder Salz einlegen.
ÖL, Essig: Kräuter waschen, trocknen und zerkleinern. Mit gutem Öl (Olivenöl ist nie falsch) oder Essig übergießen. Die Kräuter sollten etwa 2 cm bedeckt sein.
Salz: In Schichten werden die Kräuter und das Salz in Gläser eingefüllt. Es kommen auf einen Teil Kräuter etwa ein Viertel bis ein Drittel Salz. Das Glas luftdicht verschließen und möglichst dunkel aufbewahren. Die Kräuter verlieren jedoch ein wenig an Aroma und aufgrund des Salzgehalts sollten sie nur sparsam verwendet werden.
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